Radiobeitrag in Radio SRF

Warum wir Öl, Kohle und Erdgas im Boden lassen müssen

28.11.2015    

Rund vier Fünftel aller bekannten Vorkommen an Öl, Erdgas und Kohle müssen im Boden bleiben, damit das Klima nicht kippt. Das macht die Investoren nervös; sie haben viel Geld in die fossilen Rohstoffe investiert. Darum legen sie vermehrt dort an, wo sie die Zukunft sehen: in sauberen Technologien.

Ein Radiobeitrag von Christoph Keller vom 27.11.2015 im Schweizer Radio SRF - Kontext: Raus aus dem Ölgeschäft, hin zu den erneuerbaren Energien,
zu finden auf der SRF-Website: www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/warum-wir-oel-kohle-und-erdgas-im-boden-lassen-muessen.

Aus dem Inhalt:

  • 2,795 Milliarden Tonnen CO2 - So viele Tonnen CO2 würden ausgestossen, wenn alle heute bekannten Vorkommen an Öl, Erdgas und Kohle verbrannt würden.
  • 565 Milliarden Tonnen CO2 - So viele Tonnen CO2 darf die Menschheit noch ausstossen, damit sich die Erdatmosphäre nicht um mehr als 2 Grad erwärmt.
  • 27 Billionen US-Dollar - So viel sind die bekannten Reserven an fossilen Brennstoffen wert. Aber wenn man das 2-Grad-Klimaziel erreichen will, sind davon rund vier Fünftel wertlos.
  • 6,4 Tonnen CO2 - So viele Tonnen an klimaschädlichem CO2 trägt jeder Versicherte bei einer Schweizer Pensionskasse mit sich herum.
  • 21 Prozent - Um bis zu 21 Prozent, so die Berechnung in einer Studie des Bundesamtes für Umwelt, könnten unsere Renten sinken, wenn die Kohlenstoffblase platzt.
  • 75 Billionen Dollar - So viel Geld hat allein die Climate Bonds Initiative für nachhaltige Projekte bereitgestellt.
  • 71,3 Milliarden Franken - Diese Zahl umfasst die Höhe der nachhaltigen Investitionen in der Schweiz per Ende 2014.


 

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